Langes Wochenende!
Unser erster Ausflug zur Ilhabela. Dirk und Kati haben die Zimmer reserviert und am frühen Morgen
fahren wir los. Die Fahrt führt uns zunächst über die Autobahn Dom Pedro I nach São Jose
dos Campos und anschliessend über die Strasse Tamoios durch den atlantischen Regenwald zum Meer
bei Caraguatatuba. Von dort weiter nach São Sebastião, wo die Fähre zur Ilhabela, die offiziell
Ilha de São Sebastião heisst, übersetzt.
Auf der "Tamoios" durch die Mata Atlantica, den atlantischen Regenwald
Die Fähre bringt uns von São Sebastião auf die Ilhabela
Auf einer Inselrundfahrt entdecken wir das tolle Hotel Barra de Piuva, wir beschliessen, den nächsten
Urlaub hier auf der Insel in diesem Hotel zu verbringen (siehe weiter unten, Ilhabela 7. - 9.9.2001).
Der toll gelegene Pool (siehe rechtes Bild unten) stellte sich bei diesem Besuch dann leider als Pool
des Nachbarn heraus ... Pech gehabt.
Ausblick vom Hotel Barra do Piuva
Am nächsten Tag unternehmen wir einen Ausflug mit dem Jeep zur anderen Seite der Insel. Die andere
Seite der Insel und
der Strand Baía dos Castelhanos ist nur per Boot oder mit einer abenteuerlichen Jeepfahrt durch das
Inselinnere zu erreichen. Der Traumstrand entschädigt dann aber für die Mühe. Wir finden einen der
schönsten Strände, die wir bislang in Brasilien gesehen haben.
Baía dos Castelhanos
Nach einem ca 40 minütigem Fussmarsch durch den Regenwald kommt man zum Cachoeira do Gato, einem
Wasserfall, etwas im Inselinneren gelegen.
Durch den Regenwald
Am Wasserfall angekommen
Am nächsten Tag geht es schon wieder zurück nach Campinas, aber wir sind uns sicher, bald zur Ilhabala
zurückzukommen, auch wenn uns auf der Heimreise erstmal noch ein Riesenstau - wie üblich an langen
Wochenenden - bevorsteht.
Ilhabela 7. - 9.9.2001
Ein Ausflug auf die Ilhabela, die schöne Insel, die ja eigentlich Ilha de São Sebastião heisst,
lohnt sich immer...zumindest eigentlich immer! An verlängerten Wochenenden wirkt sich die
privilegierte Insellage eher nachteilig aus.
Zur Erläuterung: Zur Ilhabela sind es von Campinas aus etwa 3,5 Stunden. Im best case. Man fährt
die Autobahn Dom Pedro I ca 120 km in Richtung Meer um dann, ganz wie es beliebt auf eine
der beiden anderen Autobahnen, die Richtung Norden führen, abzubiegen: Entweder die Via Dutra oder
die Ayrton Senna. Dort geht es etwa nochmal 20 km in Richtung Norden bis man das letzte Stück
durch die Mata Atlantica (der gebirgige Küsteregenwald) 80 km zum Meer geht. Und schon ist man
üblicherweise mitten im Schlamassel: Stau auf der Tamoios. Das heisst, die verbleibenden
80 km bis zum Meer staut man mehr als man fährt. Nun gut, hat man das geschafft ist natürlich
schon einige Zeit vergangen und man ist logischerweise nicht mehr der Erste an der Fähre zur Insel,
sondern einer von vielen ... also wieder anstehen... An diesem Wochenende war es besonders schön,
so dass wir auch an der Fähre nochmal 2 Stunden warten durften.
Trotzdem: Das Wochenende was super und viel Spass mit den Bildern
Es gibt auf der Ilhabela einige Trilhas (Wanderwege) die zu Wasserfällen im Inselinneren
führen. Die Wanderungen sind recht schön, teilweise mit tollem Ausblicken zum Meer,
aber natürlich sind die Wasserfälle das Highlight. Viele von Ihnen haben die Felsen so glatt gemacht,
dass sie als natürlich Rutschbahnen benutzt werden können.
In unserem Hotel "Barra do Piuva"
Eine herrlcihe Terrasse, direkt am Meer mit Bar verlockt zum Geniessen des Sonnenuntergangs