Ilhabela
28.4. - 1.5.2001


Langes Wochenende!
Unser erster Ausflug zur Ilhabela. Dirk und Kati haben die Zimmer reserviert und am frühen Morgen fahren wir los. Die Fahrt führt uns zunächst über die Autobahn Dom Pedro I nach São Jose dos Campos und anschliessend über die Strasse Tamoios durch den atlantischen Regenwald zum Meer bei Caraguatatuba. Von dort weiter nach São Sebastião, wo die Fähre zur Ilhabela, die offiziell Ilha de São Sebastião heisst, übersetzt.


Auf der "Tamoios" durch die Mata Atlantica, den atlantischen Regenwald


Die Fähre bringt uns von São Sebastião auf die Ilhabela

Auf einer Inselrundfahrt entdecken wir das tolle Hotel Barra de Piuva, wir beschliessen, den nächsten Urlaub hier auf der Insel in diesem Hotel zu verbringen (siehe weiter unten, Ilhabela 7. - 9.9.2001). Der toll gelegene Pool (siehe rechtes Bild unten) stellte sich bei diesem Besuch dann leider als Pool des Nachbarn heraus ... Pech gehabt.


Ausblick vom Hotel Barra do Piuva

Am nächsten Tag unternehmen wir einen Ausflug mit dem Jeep zur anderen Seite der Insel. Die andere Seite der Insel und der Strand Baía dos Castelhanos ist nur per Boot oder mit einer abenteuerlichen Jeepfahrt durch das Inselinnere zu erreichen. Der Traumstrand entschädigt dann aber für die Mühe. Wir finden einen der schönsten Strände, die wir bislang in Brasilien gesehen haben.


Baía dos Castelhanos

Nach einem ca 40 minütigem Fussmarsch durch den Regenwald kommt man zum Cachoeira do Gato, einem Wasserfall, etwas im Inselinneren gelegen.


Durch den Regenwald


Am Wasserfall angekommen

Am nächsten Tag geht es schon wieder zurück nach Campinas, aber wir sind uns sicher, bald zur Ilhabala zurückzukommen, auch wenn uns auf der Heimreise erstmal noch ein Riesenstau - wie üblich an langen Wochenenden - bevorsteht.




Ilhabela
7. - 9.9.2001


Ein Ausflug auf die Ilhabela, die schöne Insel, die ja eigentlich Ilha de São Sebastião heisst, lohnt sich immer...zumindest eigentlich immer! An verlängerten Wochenenden wirkt sich die privilegierte Insellage eher nachteilig aus.
Zur Erläuterung: Zur Ilhabela sind es von Campinas aus etwa 3,5 Stunden. Im best case. Man fährt die Autobahn Dom Pedro I ca 120 km in Richtung Meer um dann, ganz wie es beliebt auf eine der beiden anderen Autobahnen, die Richtung Norden führen, abzubiegen: Entweder die Via Dutra oder die Ayrton Senna. Dort geht es etwa nochmal 20 km in Richtung Norden bis man das letzte Stück durch die Mata Atlantica (der gebirgige Küsteregenwald) 80 km zum Meer geht. Und schon ist man üblicherweise mitten im Schlamassel: Stau auf der Tamoios. Das heisst, die verbleibenden 80 km bis zum Meer staut man mehr als man fährt. Nun gut, hat man das geschafft ist natürlich schon einige Zeit vergangen und man ist logischerweise nicht mehr der Erste an der Fähre zur Insel, sondern einer von vielen ... also wieder anstehen... An diesem Wochenende war es besonders schön, so dass wir auch an der Fähre nochmal 2 Stunden warten durften.

Trotzdem: Das Wochenende was super und viel Spass mit den Bildern

Es gibt auf der Ilhabela einige Trilhas (Wanderwege) die zu Wasserfällen im Inselinneren führen. Die Wanderungen sind recht schön, teilweise mit tollem Ausblicken zum Meer, aber natürlich sind die Wasserfälle das Highlight. Viele von Ihnen haben die Felsen so glatt gemacht, dass sie als natürlich Rutschbahnen benutzt werden können.



In unserem Hotel "Barra do Piuva"
Eine herrlcihe Terrasse, direkt am Meer mit Bar verlockt zum Geniessen des Sonnenuntergangs



Homepage: Hotel Barra Do Piuva