Verkaufsstände bieten vor allem Bananen an - kurz darauf: der
obligatorische Stau ...
In Curitiba kommen wir gegen 14:00 Uhr an. Nach einer halben
Stunde Rast im Hotel treffen wir uns mit Robert, der seit etwa 2 Monaten jetzt
hier arbeitet. Eine Runde durch das neue Shopping Center, weihnachtlich
geschmückt, und dann geht es in den Park, nach der langen Reise die Beine
Richtig vertreten. Leider überrascht uns ein kräftiger Regenguss, als wir uns
gerade auf der Terrasse eines Biergartenlokals eine Cerveja gönnen.
Weihnachten im Shopping - Ein kräftiger Regenguss im
Park
Montag, 22.12.2003:
Der Tag beginnt und der erste Blick aus unserem Zimmer
ist wunderbar. Direkt auf den Strand, eine supergepflegte Anlage, vor unserem
Zimmer der Swimmingpool mit Poolbar. Auch die Zimmer sind super: Hell,
Badezimmer mit Whirlpool, ein schönes Schlafzimmer, ein Wohnbereich und eine große
Terrasse.
Dienstag, 23.12.2003:
10:00 Uhr pünktlich geht's zur täglichen Wanderung,
diesmal sollte es kurz werden. So kommt Dirk mit, Lara in der Trage auf die
Schultern geschnallt. Da die leichte Wanderung zu leicht war, entschließen
wir uns unterwegs, etwas weiter und bergiger zu marschieren. Dirk musste
Lara schließlich mehr als 3 Stunden Berge rauf und runterschleppen. Aber der
Marsch lohnte sich. Durch den Wald quer zum wunderbaren Strand "Praia do
Mocambique" und dann über die Berge zurück zu unserem Hotelstrand
"Praia do Santinho".
Pflanzen die auf dem Sandboden gedeihen - In den Dünen
Den
Rest des Tages gehen wir ruhig am Pool an, am Abend gibt es Bescherung im
Hotelzimmer, anschließend Weihnachtsabendessen im Hotelrestaurant. Zur
Feier des Tages ist das Buffet besonders lecker und umfangreich. Auf dem
Desserttisch gibt es sogar frische Kirschen - die hier in Brasilien ein
Vermögen kosten. Mango und Papaya fast geschenkt, aber Kirschen sind hier was
Besonderes
Der Gabentisch - Nachspeisenbuffet im Hotel
Donnerstag, 25.12.2003:
Trotz Weihnachten, es gibt kein Pardon. Um 10:00 Uhr geht es
los zur ökologischen zu Fuß Umgehung der Insel :-). Heute, weil wir am
Dienstag schon die Donnerstagstour zusätzlich mitgegangen sind, müssen sich
unsere Öko-Guias was neues einfallen lassen. Wir fahren mit dem Omnibus zu
einer Lagune, steigen dort mit einem Gewaltmarsch auf einen Berg (wahrscheinlich
der höchste, der zu finden war) auf der anderen Seite wieder runter und
schippern mit dem Boot quer über die Lagune. Dann zurück mit dem Bus.
Der Nikolaus kommt per VW-Bus bis zur Abmarschstelle - Im Boot:
Dirk mit Lara, Kati mit Tim und Norbert
Freitag, 26.12.2003:
Heute ist Wanderpause. Wir wollen mal die Insel und das
Zentrum Floripas besichtigen. So kommen wir von der klöppelnden Bernadete schließlich
zu den Markhallen, wo wir uns in einer der vielen Bars (gegenüber der Box 32)
mit Bier und Shrimps stärken. Natürlich besuchen wir auch noch die
restlichen Sehenswürdigkeiten im Zentrum, bevor wir uns wieder in unser
gemütliches Hotel an die Poolbar zurückziehen.
Bernadetes Verkaufskiosk - In der Box32, eine Kneipe in den
Markhallen
Samstag, 27.12.2003:
Was? Morgen schon Abreise? Und wir waren noch nicht mal
richtig am Strand !! Das müssen wir sofort nachholen. Der
Stand ist wunderbar, und wenn man etwas kaufen will, der benötigte Händler ist
mit Sicherheit nicht weit.
Blick auf den Strand - Nestlé Eisverkäufer
Der Mann, der vom Strandtuch bis zum Umhang alles verkauft - Langnese
(Kibon) Eis Verkäufer und Kokoswasser Verkäufer
Sonntag, 28.12.2003:
Am Sonntag, gleich nach dem Frühstück, geht es weiter in
Richtung Süden. Wir wollen durch die Nationalparks im Süden Santa Catarinas
und Rio Grande do Suls nach Gramado, aber erst mal machen wir halt in Torres.
Wir bleiben im Dunas Praia Hotel, ein letzter Aufenthalt am Strand in diesem
Urlaub. Da wir noch recht früh dran sind (gegen 14:00 Uhr in Torres) sehen wir
uns die bekanntesten Sehenswürdigkeiten an. Torres hat seinen Namen von den
steil am Strand aufsteigenden Fels"türmen". Ein Teil dieser Türme
liegt in einem von Burle Marx, einem berühmten brasilianischem Architekten,
angelegtem Park, dem Parque da Guarita.
Gleich ist der Bart ab
Beim Lesen der Reiseführer stoßen wir dann noch auf eine
wichtige Information: Der Nationalpark, "Parque Nacional de Aparados da
Serra" ist Montag und Dienstag geschlossen! Und wir verplempern den ganzen
Sonntag Nachmittag hier in Torres. Mist !! Also planen wir um, anstatt morgen in
den Nationalpark u fahren, fahren wir direkt nach Gramado weiter und kommen am
Mittwoch noch mal zum Park zurück, ca 200 - 300 km extra, aber selber schuld!
Montag,
29.12.2003:
Los geht es. Wir nahmen nicht die Sandstrasse durch
den Nationalpark, sondern fahren unten rum auf der Hauptstrasse. Nach wenigen
Kilometern stellen wir fest, dass auch die Hauptstrasse erst irgendwann eine
Hauptstrasse werden soll. Im dichten Nebel, bei Regen geht es in Serpentinen
durch ein Gemisch von Sandstrasse und neu geteerten Strassen.
Wir kommen schließlich in Canela an, es ist neblig, und - als wir aussteigend trifft uns halb der Schlag - eiskalt! 14 Grad am Nachmittag! Nachdem wir uns ein paar Infos in der Touristen Info holen geht es weiter nach Gramado. Die Strecke zwischen Canela und Gramado wird "romantische Strasse" genannt, und ist gesäumt von Hortensien entlang den Strassen. Was gibt es sonst noch in Gramado? Ja, Schokolade! Gramado ist die Hauptstadt der Schokoladenproduktion in Brasilien und wir machen natürlich noch am selben Tag eine Führung durch eine Schokoladenfabrik mit!
Dienstag, 30.12.2003:
Fahrt nach Bento Goncalves zum "Vale dos
vinhedos" (Tal der Weinberge). Wir besuchen die Miolo Winzerei und kaufen
auch Weine ein vom Lote 43 (Los 43), der Beste, den sie haben, und den man nur
direkt in der Winzerei kaufen kann. Wir werden ja sehen, ob eine guter
brasilianischer Wein mit einem mittelmäßigen Chilenen mithalten kann. Wenn wir
zurück sind gibt es Weinprobe.
Zurück in Gramado beschließen wir, noch den Wasserfall
"Cascata do Caracol" in Canela zu besuchen, da das Wetter etwas
aufgeklart hat. Canela und Gramado liegen nur etwa 5 km auseinander. Man kann
den 131 m hohen Wasserfall von einer Aussichtsplattform von oben ansehen, oder
über eine Treppe mit 927 Stufen nach unten marschieren, und das ganze von unten
besichtigen. Da es normalerweise keinen Berg gibt, auf den ich nicht rauf will
und auch kein Tal, wo ich nicht runter muss, mach ich natürlich beides. Fast
unten angekommen sind die letzten 100 Stufen und die Plattform gesperrt. Man
kann aber trotzdem etwas über die Absperrung klettern und hat ne ganz gute
Sicht. Das einzige Problem sind nachher die 927 Stufen zurück !! Mann kann
sich die Höhe ungefähr auf dem linken Bild vorstellen, wenn man sich überlegt, dass
man von da, wo man gerade ist, bis zum Fuß des Falles runtermuss.
Der Wasserfall von oben - und von unten
und die Treppen zurück (der Anfang)
Mittwoch,
Silvester, 31.12.2003:
Heute endlich geht es zurück zum Nationalpark
Aparados da Serra, zum Canyon Itaimbezinho. Wir fahren ca 100 km gut ausgebaute
Teerstrasse bis Cambará do Sul, dann geht es bei Regen wieder über die
Sandpiste - 18 km ! Wenigstens hat es aufgehört zu regnen, als wir im Park
ankommen. Auf zwei verschiedenen Treckingtouren, eine kurze und eine längere (1
Std, bzw 2 Stunden) kann man die schönsten Aussichtspunkte erwandern. Wir gehen
beide !
Abends gehen wir noch in Gramado essen, müssen uns aber Mühe geben, noch bis Mitternacht aufzubleiben. Den Anbruch des Neuen Jahres erleben wir im Hotel, wo wir vom Fenster aus das Feuerwerk über Gramado betrachten.
Donnerstag, 01.01.2004:
Gleich nach dem Frühstück geht es los! 14 Stunden
Fahrt von Gramado bis Campinas, wo wir gegen 22:30 ankommen, Bett, Schlafen, aus
!!
:-)