Curitiba und mit dem Zug nach Paranaguá
Ostern 2003, 18. - 21. April

 

Freitag, 18.04.2003

Am Karfreitag, gegen 9:00 Uhr morgens fahren wir los, später als geplant, aber die Nacht zuvor war länger als geplant ... Erst Richtung São Paulo, dann auf die neue Umgehungsstrasse Rodoanel, und von dort aus auf die ausgebaute Schnellstrasse Regis Bittencourt. Das erste Stück geht schnell und gut, aber nach etwa einer Stunde Fahrzeit stehen wir im Stau. Die Regis Bittencourt geht auf eine Spur zusammen und der Verkehr kommt völlig zum stehen. Nach ca zwei Stunden geht es weiter und gegen 16:00 Uhr, nach 7 Stunden Fahrzeit kommen wir in Curitiba an.

Abends fahren wir noch nach Santa Felicidade, ins italienische Viertel um bei der Famiglia Fadanelli ganz lecker italienisch Abend zu essen.

 

Samstag, 19.04.2003

Wir wollen die Stadt erkunden, aber leider regnet es den ganzen Tag :-( 
Wenigstens die Highlights sehen wir uns an: Zunächst in die historische Altstadt, bis uns der Regen weitertreibt. Am besten ins Museum. Aber das Oscar Niemeyer Museum ist geschlossen. Wenigstens von außen können wir die wie immer beindruckende Architektur Oscar Niemeyer's bewundern. Anschließend fahren wir zum Parque das Pedreiras, aber für einen Parkspaziergang regnet es zu stark. Wenigstens die Ópera de Arame sehen wir uns an, einen Bau aus Glas und Stahl der inmitten des Parks über einem See gebaut wurde und wo jährlich im April das Theaterfestival Curitibas stattfindet. Von dort aus weiter zum Jardim Botanico, dem Botanischen Garten. Aber der Regen lässt nicht nach, so dass wir gegen 15:00 Uhr ins Hotel zurückfahren.


Blick über Curitiba  -  das Oscar Niemeyer Museum 



Ópera de Arame - von außen und von innen 



Im botanischen Garten - und Rückfahrt zum Hotel bei strömendem Regen

 

Sonntag, 20.04.2003

Heute wollen wir einen der schönsten Ausflüge in den Regenwald Brasiliens unternehmen. Mit der Gebirgsbahn von Curitiba nach Paranaguá. Die Bahnstrecke wurde von 1880 bis 1885 erbaut und für die ca 100 km lange Strecke mussten 13 Tunnels sowie 30 Brücken und Viadukte konstruiert werden. Die Fahrt bis Morretes dauerte etwa 3 Stunden und da die Höhepunkte der Bahnfahrt vor Morretes liegen, fuhren wir nach einem Mittagessen in Morretes mit dem Bus über die Estrada da Graciosa nach Curitiba zurück. Die Estrada da Graciosa wurde 1873 gebaut und führt durch herrlichen Regenwald durch die Serra do Mar zurück nach Curitiba. 



Los geht die Bahnfahrt



Durch Tunnel und über Brücken



In Morretes - Die Estrada da Graciosa im dichten Nebel

 

Montag, 21.04.2003

Am Montag geht es über den Nationalpark Vila Velha, der leider geschlossen ist, und über Capão Bonito und Itapetininga zurück nach Campinas und dann Valinhos.