04.02.2003, Dienstag
Die Tatio Geysire
Die Tour zu den Tatio Geysiren hatten wir gestern Abend bereits gebucht und außer uns standen nur noch Schulze's auf der Teilnehmerliste. Als dann aber um 4:00 Uhr morgens der Bus kam waren dann doch mehrere Teilnehmer dabei und unser Problem war: Wer davon sind Schulze's ? Aber das war dann ja auch nicht so wichtig. So ging es los, in einer Kolonne von Mercedes Sprintern der verschiedenen Touranbieter, ein Rennen - nachts - hoch in die Berge.[Anmerkung Maria: Das Rennen die Berge hoch dauerte erstmal nur eine halbe Stunde, dann erhielt der Fahrer einen Anruf auf dem Handy, dass er noch Leute im Dorf vergessen hat - also umdrehen und zurück - alle mühsam überholten Autos zogen wieder an uns vorbei. Dann plötzlich, wieder ein Stopp, ein Ratsch (Hochdeutsch: Plauderei, Anm. der Redaktion) mit einem anderen Busfahrer und der dreht um und fährt zurück. Wir rasen wieder den Berg hoch und fangen die Aufholjagd wieder an. Als wir schon mindestens 10 Busse wieder überholt hatten - wieder Stopp !! Ein kleinerer Bus blieb am Berg hängen und unser Fahrer und Guide schieben ihn hoch! Dann geht's rasant weiter, bis wir bei den Geysiren sind, nicht ohne uns noch vorher ein kurzes Rennen (das wir gewinnen!) mit drei anderen Bussen über eine Hochebene zu liefern.
Bei den Geysiren: Beim Hellwerden werden die Geysire aktiver und als die Sonne ins Tal scheint fangen sie richtig an. Als fast alle Busse schon unterwegs zu den heißen Bädern sind, spazieren wir mit unserem Führer noch einmal quer durchs Tal. Dann geht es auch zu den Thermen. Dort erwarten uns noch einige große, sehr aktive Geysire, die sehr interessant sind.]
P.S: Wir waren mit dem Reisebüro "Cosmo Andino Expediciones" unterwegs ...
Wie also schon erwähnt kamen wir gegen 6:30 Uhr an und die Geysire in der
Dunkelheit waren toll. Als es hell wurde konnte man in heissen Quellen baden
(wie Maria schon schrieb).
Vor und nach Sonnenaufgang bei den Geysiren, ein beindruckendes Schauspiel
Gegen 10:00 Uhr starten wir die Rückfahrt
durch herrlich grüne Täler - mitten in der Wüste - nur von einem kleinen Bach
geflutet, voll mit Lamas. Wir legen noch einen Stopp in einem Dorf der Machuca
Indios ein [wo wir frische Empanadas mit Queso und
Sopadillas essen, Anm. Maria] und fahren dann durch Kakteenwälder
zurück in Richtung Hotel, in dem wir gegen 12:30 Uhr ankommen.
Das Dorf der Machuca Indios, der Bereich der Kirche ist fast größer als der Rest des Dorfes
Wir legen uns schlafen, denn es ging heute früh los und war anstrengend. Gegen 17:00 Uhr stehen wir auf und fahren in das Valle de la Luna. Ich klettere - wie viele andere Touris auch - die riesige Sanddüne hoch, um von dort oben den Sonnenuntergang zu erleben, Maria bleibt unten beim Auto, wo man (fast) den gleich schönen Blick hat. Da ich aber den Fotoapparat dabeihabe, dürft Ihr den Blick von oben sehen :-)