Campos do Jordão
26.4. - 28.4.2002


Eines der Ziele in nicht allzuweiter Entfernung, das wir bislang noch nicht besucht hatten, ist Campos do Jordão. Etwa 3 Autostunden entfernt liegt Campos do Jordão in der Serra da Mantiqueira und ist vor allem durch den "europäischen" Baustil bekannt. Campos do Jordão liegt etwa 1700 m hoch, und dadurch wird es im Herbst und Winter auch schon mal kalt. Eine einzigartige Gelegenheit für die High Society São Paulos die Wintergardarobe auszuführen. Wenn es mal nicht so kalt ist trägt man halt Schal, Mütze und Handschuhe bei 15 Grad Celsius. Für uns ein eigenartiges Bild ...

Am Freitag vormittag geht es los, erstmal Richtung Strand, dann aber in São Jose dos Campos in die Berge. Nach einer kurzen Mittagspause am "Posto caminho das montanhas", der "Tankstelle der Strasse der Berge" geht es durch herrrliche Landschaften nach Campos do Jordão.


Posto caminha das montanhas, ab geht es in die Berge


Durch herrliche Berglandschaften

In Campos do Jordão sind wir erstmal vom Baustil überrascht, Fachwerk, teilweise sehr schön gemacht. Und die Restaurants und Hotels: Baden Baden, Matterhorn, Davos ... und an jeder Ecke gibt es Fondue und Schlachtplatte etc. Klar dass die Brasilianer begeistert sind! Wir übrigens auch, vor allem, weil gerade Forellenwochen sind. Und so gibt es zum Abendessen herrliche Forellenfilets mit Pilzsosse.


Fachwerk in Campos do Jordão

Am Samstag geht es zum Wandern. Hauptattraktion ausser der Stadt selbst ist der 2050m hoch liegende Pedra do Baú, ein Granitfelsen mit einer Höhe von 330m der von weiten sichtbar aus der Landschaft emporragt. Über 10 km Teer und anschliessend 12 km Sandstrasse kommt man zum kleinen "Bruderfelsen", dem Bauzinho, von dem aus man herrliche Fotos vom Pedra de Baú schiessen kann.


Der Pedra do Baú ragt aus dem Regenwald empor, der erste Blick und dann später, vom Bauzinho aus

Über einen ca 1 stündigen Fusmarsch durch dichten Regenwald kommt man vom Bauzinho zum Fuss des Pedra de Baú, von wo aus eine in den Fels geschlagene Leiter (Stahlsprossen) hoch zum Gipfel führt.


Durch den Regenwald zum Fusse des Pedra de Baú

Am Sonntag mittag geht es wieder zurück nach Campinas, diesmal auf dem kurzen direkten Weg. Nach etwa 2,5 Stunden kommen wir zuhause an.