Mai, Juni und Juli 2003

Neue Haustiere

Maria war mit Helma Ende April zurück nach Deutschland geflogen, so hatte ich erst mal sturmfreie Bude hier. Bereits nach wenigen Tagen bemerkte ich, dass wir neue Haustiere haben: Thekla und Flip. Thekla habe ich entsorgt (wer von Euch wusste eigentlich, dass Spinnen grün gefüllt sind ??) Flip hat sich selber aus dem Staub gemacht .. komisch, dem hätte ich doch gar nichts getan.
Wer mich sehen will kann mich ja anklicken !
Links: Thekla (wer Thekla sehen will ... klick), rechts: Flip

 

Deutschland

Am 15. Mai kam ich dann schließlich auch nach Deutschland, denn am nächsten Tag fand eine kleine Feier mit Buchübergabe anlässlich der Emeritierung unseres Professor Bohr in Regensburg statt.

Der Flug war eine kleine Odyssee, erst kam ich schon mal für mehr als 4 Stunden nicht vom Flughafen São Paulo weg. Probleme mit einem Schlauch in der Hydraulik. Aber die Dame am Schalter war zuversichtlich, man würde in São Paulo  nach einem Ersatzteil suchen. WO, BITTE ??? Wo soll es in São Paulo Ersatzteile für eine Airbus-Hydraulik geben? In einer Stunde gibt es nähere Informationen, jetzt werden erst einmal Lunches ausgegeben. Und schon rollt eine Mitarbeiterin mit einem Wagen voller McDonalds Hamburger und Cola auf uns zu und eine gierige Meute stürzt sich auf die verängstigte Stewardess. Etwa zwei Stunden später die Neuigkeiten: Man habe jetzt ein so ähnliches Teil gefunden, muss aber erst testen ob es denn funktioniert. Oh Mann, was soll man sich da wünschen, dass es funktioniert und wir wegkommen oder dass es nicht funktioniert, wir zwar wohl 12 Stunden festsitzen, aber dafür ein "richtiges" Ersatzteil haben, und nicht einen Schlauch der wahrscheinlich aus einem alten VW-Käfer ausgebaut wurde. Na ja, man hatte sowieso keine Wahl, das Teil passte und uns ist auch während des Fluges und bei der Landung die Hydraulik nicht um die Ohren geflogen. Mit etwa vier Stunden Verspätung kamen wir um 2 Uhr morgens von São Paulo los.

Klar dass ich dann den Anschluss in Frankfurt auch verpasste, der nächste Weiterflug nach München leider erst in fünf Stunden, um 17 Uhr. So saß ich am Samstag Nachmittag - anstatt gemütlich zuhause in der Badewanne - am Flughafen in Frankfurt. Eine Dusche in der Lounge musste also auch genügen für heute, danach gab es wenigstens Formel 1 Qualifying im Fernsehen. Immerhin kamen wir noch fast pünktlich um 20:00 Uhr in Regensburg im Hotel Bischofshof an und konnten an Feier und Buchübergabe teilnehmen. Auch für Professor Bohr, der nichts davon wusste, weder dass es eine Feier für ihn gab und schon gar nicht, dass sogar ehemalige Assistenten aus Brasilien anreisen, war es eine sichtliche Überraschung und - wie ich hoffe - eine schöne.


Links: Professor Bohr im Kreis der ehemaligen Assistenten, rechts: Professor Bohr und Norbert

Die restlichen Tage verbrachten wir überwiegend in München und Stuttgart, der Italientrip wurde wegen der Termine, die sehr ungünstig lagen (immer nur 4 Tage frei dazwischen) aufs nächste Mal verschoben. Aber auch München ist toll, wenn man als Tourist da ist ;-)
Eigenartigerweise haben wir von den gesamten restlichen 2 Wochen keine Fotos gemacht, keine Ahnung warum ...

 

 

Wieder in Brasilien, Hauseinweihung und Geburtstagsfest

Am 2. Juni kamen wir zurück, gleich für das erste Wochenende war nachträgliche Geburtsfeier (Norbert) und Hauseinweihungsfeier (endlich, nach 6 Monaten) geplant.
Das Buffet hatten wir bestellt und vorbereiten lassen, aber trotzdem gab es noch genügend Arbeit mit dem Vorbereiten des Gartens und vor allem für Maria mit der Geburtstagstorte (... und Chili ... und Schichtsalat).


Links: Die Stühle und Tische stehen im Garten, rechts: Buffet mit Geburtstagstorte

Es war ein schönes Fest, fast 20 Gäste in unserem Haus! Danke an alle, die gekommen sind !!

 

 

Pizzaparty bei Alessandra und Alex

Die Highlights beschränken sich in den letzten Wochen immer auf Feste und Einladungen, aber die finden dafür reichlich statt. Am 18.06. sind wir alle bei Alessandra und Alex, um endlich deren Pizzaofen einzuweihen, eine Woche danach gibt es bei uns Fondue, man merkt, die kalte Jahreszeit beginnt. 

Der Ofen erreicht allmählich Betriebstemperatur

 

Juli

Abschied von Roni im Club

Am 11.07. war das Abschiedsfest von Roni im Bosch-Club. Obwohl es genau am Donnerstag angefangen hatte, ziemlich kalt zu werden, war das Fest ein voller Erfolg. Bis gegen Mitternacht tanzten wir und das ließ uns das nass-kalte Wetter total vergessen.

Links: Die deutsche Delegation  und rechts: Das brasilianische Jungvolk 

 

 

Die Feuerzangenbowle

Ja, es ist mittlerweile empfindlich kalt! Heute morgen (12.07.) zeigte das Außenthermometer noch 9 Grad an, innen hat es noch 17 Grad, das schaffen unsere kleinen Ölradiatoren gerade noch, mehr ist aber nicht drin. Somit ist endlich die Zeit gekommen, in der ganz Brasilien im Wintertaumel ist und wir wollen uns nicht ausschließen. Gegen Mittag ruft Peter an und lädt uns für den Abend ein. Käsefondue, anschließend Feuerzangenbowle mit dem dazugehörigen Rühmann-Film.

Herrlich, was man mit Rum alles machen kann ...